DÖW Logo
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

Immer Wider Stand

Das Veranstaltungsprogramm des DÖW am OWA

Ausstellungen, Buchpräsentationen, Diskussionen, Filmscreenings, Workshops – all das und mehr beinhaltet „Immer Wider Stand“. Mit der Veranstaltungsreihe stellt sich das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes am Otto-Wagner-Areal vor, seinem künftigen Standort. Die unterschiedlichen Themen und Formate eint, dass sie Blicke auf Dinge werfen, die das DÖW seit Jahrzehnten beschäftigen. Sie handeln von der Kunst der Partisaninnen in Kärnten / Koroška und Jugoslawien wie der Kunst über Widerständige in Rom, sie behandeln familiäre Gedächtnisse wie tagesaktuelle Nachrichten. Und noch etwas haben all die Termine gemeinsam: Sie entstehen in Kooperation mit Partner*innen und liefern für alle multiperspektivische Eindrücke.

 

Alle Veranstaltungen der Reihe „Immer Wider Stand“ finden bei freiem Eintritt statt, wir bitten um Anmeldung.

  

 Immer Wider Stand 2026

 

Programm

 

Ausstellungseröffnung Partizan★ke Art


30.4.26 / 19 Uhr — Pavillon V
An die zwei Millionen Frauen nahmen am antifaschistischen Widerstand in Jugoslawien und Kärnten / Koroška teil – viele von ihnen auch mit künstlerischen Mitteln. Die Ausstellung „Partizan★ke Art“ macht dieses weitgehend verdrängte Kapitel europäischer Geschichte ab Ende April in der Reihe „Immer Wider Stand“ sichtbar. Wir eröffnen die Ausstellung gemeinsam mit den Kurator*innen und Nikolaj Orasche vom Verband der Kärntner Partisan*innen. Musikalische Begleitung durch den HOR 29. novembar.

 

Freier Eintritt, um Anmeldung wird gebeten. Zur Anmeldung

 Immer Wider Stand 2026; Plan OWA

 

Partizanke Art ist von 2. Mai bis 28. November 2026 in Pavillon V zu sehen 
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag (werktags): 10.00 bis 17.00 Uhr; Samstag (auch an Feiertagen): 12.00 bis 18.00 Uhr

Mehr Infos zur Ausstellung und Anmeldemöglichkeiten für kostenlose Kurator*innenführungen gibt es hier.


Workshop „Alphabet des Widerstandes. Alte und neue Partisaninnenlieder“


12.6.26 / 11–17 Uhr  Pavillon V

Kaum ein Ausdrucksmittel war so wichtig für Partisan*innen wie das Lied. In den Alphabetisierungskursen antifaschistischer Organisationen, an der Front und in den Lagern entstanden zahlreiche Gedichte, die gedruckt, verbreitet und vertont wurden. Das Verfassen, Vortragen und Singen von Liedern war ein alltägliches Element des Widerstandes. Diesem Erbe gehen wir in einem offenen Schreibworkshop nach. Gemeinsam mit Schriftstellerinnen verdichten wir kärntner-slowenische und jugoslawische Partisaninnenlieder, die danach mit Musiker*innen als Probe aufgeführt werden.

Kostenlos. Begrenzte Teilnehmer*innenzahl, eine Anmeldung ist erforderlich. Zur Anmeldung.

 

Podiumsdiskussion „Alter und neuer Rechtsextremismus in Kärnten“

13.6.26 / 18.30 Uhr  Pavillon V 

 

Im kürzlich erschienenen „Handbuch Rechtsextremismus in Österreich“ spielt Kärnten eine auffällig wichtige Rolle. Dort verbindet sich eine lange Tradition des Deutschnationalismus und des völkischen Vereinswesens mit jüngeren Phänomenen wie den Identitären. Vortrag und Diskussion mit Jana Sommeregger (Initiative Minderheiten), Peter Pirker (Kärnten Museum & Universität Innsbruck), Selma Logar (Klub slowenischer Student*innen in Wien) und Bernhard Weidinger (DÖW); Moderation: Elena Messner (Partizan★ke Art).)

 

Freier Eintritt, um Anmeldung wird gebeten. Zur Anmeldung.

 


Volxkino „Rom, offene Stadt“

1.8.26 / 18 Uhr — im Garten vor Pavillon 12

 

Der schon im September 1945 veröffentlichte Film „Rom, offene Stadt“ von Roberto Rossellini handelt vom Widerstand gegen die nationalsozialistische Besatzung Roms, er zeigt Repression, Alltag und Hoffnung. Der Film wurde 1946 mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet und gilt als Klassiker des Neorealismus. Vor dem Screening laden wir zum Filmgespräch. 

 

Freier Eintritt, die Sitzplätze sind begrenzt, es ist keine Reservierung möglich.



Lesezeichen zur Zeitgeschichte & Sommerfest

4.9.26 / 15 Uhr — Pavillon V

 

Wir stellen beim „Lesezeichen zur Zeitgeschichte“ wieder vier Bücher aus der österreichischen Widerstands- und NS-Verfolgungsforschung vor und laden zur gemeinsamen Diskussion. Anita Haviv-Horiner („Solidarität heißt Handeln“), Helene Maimann („Der leuchtende Stern“), Douglas McKnight („Echoes of the Past“) und Julia Stolba („Women and Partisan Art“) präsentieren ihre Bücher, Peter Lachnit führt durch die Veranstaltung. Danach findet das DÖW-Sommerfest statt.

 

Freier Eintritt, um Anmeldung wird gebeten. Zur Anmeldung.



Workshop „Protest, Stitch, Print, Create. Artistic Practices in Revolution“

16. & 17.10.26 / 15 Uhr — 11–17 Uhr  Pavillon V

 

Die Kunst der Partisan*innen vereint Techniken, die unter Kriegsbedingungen leicht oder schnell umsetzbar waren. Das Sticken wurde etwa für Verzierungen in der Antifaschistischen Frauenfront verwendet, der modernere Linoldruck prägte die avantgardistische Ästhetik der Grafiken auf Flugblättern, Handbüchern und Zeitschriften. Im Workshop schauen wir uns beide Techniken und ihre Verbindungen zu weiblichem Protest an und werden selbst tätig..

 

Kostenlos. Begrenzte Teilnehmer*innenzahl, eine Anmeldung ist erforderlich. Zur Anmeldung.



Finissage Partizanke Art & Puppentheater

27.11.26 / 17 Uhr — Pavillon V

 

Zum Abschluss von Partizan ke Art findet eine zweisprachige theatrale Lesung statt, inszeniert und performt vom Puppentheater Lutke Mladje. Darin erheben sich in einer szenischen Komposition aus biografischen, literarischen, lyrischen Text- und Tondokumenten die Stimmen von Akteurinnen und Autorinnen des (Kärntner) slowenischen Widerstandes. Sie rufen zu ihrer Erinnerung – sowie zu der aller Vertriebenen und Ermordeten.

 

Freier Eintritt, um Anmeldung wird gebeten. Zur Anmeldung.



 

„Immer Wider Stand“ ist eine Veranstaltungsreihe des DÖW in Zusammenarbeit mit der Initiative Minderheiten, dem Klub slowenischer Student*innen in Wien, Partizan★ke Art, dem Puppentheater Lutke Mladje und dem Volxkino.

 

Gefördert vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft & Forschung, der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Zukunftsfonds der Republik Österreich.

 

BMFWF Stadt Wien Kultur Zukunftsfonds der Republik Österreich

 

 

 

Downloads

(Folder, 8-seitig)
(4,1 MB)
Unterstützt von: